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INDUSTRIAL AND TRAFFIC ARCHITECTURE

Verkehrs- und Architekturgeschichte

BERLIN

Berlin ist immer eine Reise wert. Darüber besteht kein Zweifel. Inzwischen hat der Besucherstrom allerdings so zugenommen, dass man befürchtet, bestimmte Bereiche werden nur noch für Touristen zugänglich sein. Die Aufstellung von Schildern "Nur für Touristen" erscheint unausweichlich!

Ampel

Bild - 1 - Brandenburger Tor

Bleibt zu hoffen, das dies nur ein Scherz ist. Der eingeborene Berliner hat Humor auch bitter nötig. Gerade auch, weil er sich im Zentrum der preussischen Ordnung befindet! Aber Humor bleibt nebensächlich, versprochen! Unser Thema ist der Verkehr und die Architektur - mit einigen Überraschungen! Die folgende Bildergalerie soll einen Einblick über Berlin verschaffen, allerdings über den Tellerrand hinaus. Hier zeigen wir Bilder, die kein Reiseführer im Angebot hat. Unser Motto lautet: Versteckte Sehenswürdigkeiten statt Touristenmagneten.

Bild - 2 - Ampelgalerie in Berlin Mitte

Sie werden hier also Sehenswertes finden, das man in Berlin nicht so leicht erwartet. Wussten Sie, das es in Berlin eine Stadtmauer, eine Burgruine und sogar zwei Ringwälle gibt? Auf dem nebenstehenden Foto sind die Garagen der ehemaligen Brauerei an der Schönhauser Allee abgebildet. Befindet sich zwischen den Toren eine ehemalige Tanksäule? Kundige Berliner werden um Information gebeten!

Bild - 3 - Hof der ehemaligen Schultheiß-Brauerei

Bild links: Stadtmauer Berlin Waisenstrasse

Bild links: Burgruine Groß-Glienicke Strasse am Park

(Foto Inge Hellmund)

Auch bei unserem Hauptthema kommen wir in Berlin nicht zu kurz: Den historischen Tankstellen. Hier nebenstehend die älteste Tankstelle in Berlin am Schlesischen Tor (in der Nähe der Oberbaumbrücke). Nur wenige Meter weiter die ehemalige Grenze. Der Kommandoturm steht noch. Er ist leider mit unprofessionellem Graffiti sehr verschmiert. Ein echtes Problem in Berlin. Verwirrte Möchtegern-Künstler contra wirklichen Künstlern. Die Bilder weiter unten können beeindrucken.

Bild rechts: Kommandoturm am Schlesischen Tor


Bild rechts: Graffiti Prenzlauer Berg


Bild rechts: Graffiti in Kreuzberg



Bild rechts: Graffiti in Kreuzberg

Geschafft: Der Übergang vom Thema Graffiti zum Thema Auto in Berlin. Erfreulich: Es sind verhältnismäßig viele Oldtimer unterwegs! Auch ein Besuch beim Meilenwerk lohnt sich. Hier kann man in Ruhe shoppen. Manchmal sieht man sogar ein ehemaliges DDR-Auto, so wie dieser Wartburg hier auf dem linken Bild. Der Berliner trumpft gern ein bißchen auf. So sind viele schrullige Geländewagen unterwegs, die ein bißchen an Kleinbusse erinnern. Aber vielleicht hat man ja Angst, dass man den Kreuzberg (ist gar kein Berg, hallo!) oder den Prenzlauer Berg bei Schnee nicht hochkommt!

Grünes Auto klein

Wie stehen eigentlich die Parteien zur Zukunft des Automobils? Hier die Auflösung.

Die Grünen haben jetzt ein ganz neues Fahrzeug vorgestellt, Abbildung hier auf der linken Seite. Die 30 km Begrenzung für ganz Berlin war ja anvisiert, liess sich jedoch nicht durchsetzen. Mit dem Fahrzeug hier könnte ein noch deutlich niedriger Wert erzielt werden. Warten wir es ab.

Und was machen die Piraten? Sie wollen den RO 80 wiederbeleben! Jeder Eigentümer soll dann einen kostenfreien Stellplatz vor angemessener Kulisse erhalten! Zeitgeistig auf jeden Fall.

Natürlich will sich die CDU da nicht lumpen lassen. Ihr Vorschlag mit folgender Begründung: Schon die alten Kelten hatten einen Streitwagen als Statussymbol. Deshalb: Auch heute sollte jeder einen haben. Das nebenstehende Modell steht zur Diskussion. Für Familien gibt es einen Anhänger dazu. Bravo CDU! Weiter so.

Drei Parteien fehlen noch: Eine davon stapelt zur Zeit ziemlich tief. Sie haben es erraten, es ist die FDP. Aber eigentlich gar nicht so schlecht, dieser Vorschlag, oder? Reduzierung der Parkgebühren. Man fährt einfach unter dem Schlagbaum durch! Das Gegenteil vom "Hoch auf dem gelben Wagen". Erinnern Sie sich?

Die SPD bleibt ihrem Motto treu: Dick auftragen und dann

zurückziehen. Sieht nicht schlecht aus, immerhin. Wie geht's weiter? Mit Schwungradantrieb. Nette Scherze zum 1. April, aber der ist doch vorbei. Nicht ganz, in der Politik ist jeder Tag ein 1. April. Das ist kein Spaß!

Und die Linken? Die setzen auf Fahrräder. Der Sicherheitsapekt spielt eine ganz besondere Rolle. Ein Schloss allein reicht nicht. Der biker kann Räder, Lenker und Sattel in einem Köfferchen mitnehmen. So kann man sicher sein, dass das Fahrrad noch da ist, wenn man wiederkommt. Auch nicht schlecht, diese Idee, aber noch in der Testphase.

Soeben erreicht uns ein neuer Kommentar. Der ADAC berichtete darüber in seiner Januar-Postille. Deutschland schafft das Auto ab. Ist auch sein gutes Recht! Hattes doch auch angeschafft! Der Artikel unseres Experten dazu:

Quite obviously politicians and bureaucracy do deteriorate daily life for motorists in Germany on a constant basis. Laws, conditions and a ludicrous parking management ecetera ecetera seemingly are only meant to maintain their substantial pensions. However this will be unfeasible in the future because it is overdue that these demands will have to be brought in line with the regular claims for the general public, which are in fact substantially minor to the latter. It is recommended authorities refrain from confrontation towards motorists as well as towards the general public and to come up with intelligent solutions, not only in this field!

Some of the present bad regulations concerning traffic at a glimpse:

1. Efforts to reduce exhaust imposed to private traffic only is vain activity without any result. Politicians are likely to avoid confrontation with trusts. It seems to be easier to plague harmless citizens instead of urging consolidated companies polluting environment at a much larger extent.

2. Cities suffer from an ungainly parking management held up with huge expense which in the end does not lead to any good result but to unharminousness with the local public. Recommendation is to introduce free parking for those who live or work nearby.

3. Radar is often set up at places without obvious danger for pedestrians or the like. Activities like this will bring authorities into disbelief towards the public.

Result: This short outline is just the tip of the iceberg in Germany in this respect. In fact authorities have proved to be utterly unintelligent thus causing much frustration, to say the least. And exactly this is the very first reason for this uneasy discussion.

Norbert Hanke, at the capital at present

Regarding this comment, your comments please, gentlemen.

To be continued under the following slogan:

In case you are unable to read the small sticker:

Irony can save your life.

Kommentar zwecklos....

Alle Fotos, falls nicht anders angegeben: Norbert Hanke